WALANT - Ambulante Operationen in örtlicher Betäubung

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WALANT - Diese Methode der örtlichen Betäubung ist im englischsprachigen Raum (insbesondere USA, Kanada, Australien, Großbritannien) bereits Standard für zahlreiche Operationen an der Hand. Auch in Deutschland hat sich dieses Verfahren seit einigen Jahren zunehmend etabliert. Hinter dem Akronym WALANT verbergen sich die Anfangsbuchstaben der Beschreibung dieser Methode: Wide Awake Local Anaesthesia No Tourniqet. Auf deutsch: Hellwache Lokalanästhesie ohne  Blutleeremanschette.  
Das bedeutet unter anderem:

  • Operationen  in Lokalanästhesie werden ohne Beruhigungsmittel durchgeführt;  dadurch ist es nicht erforderlich, nüchtern (also ohne Frühstück) zur Operation zu kommen. Außerdem sind Sie nach dem Eingriff sofort wieder fit.
  • Bei der WALANT Methode wird dem Lokalanästhetikum Adrenalin zugefügt. Adrenalin bewirkt, dass sich kleine und kleinste Blutgefäße zusammenziehen und das Operationsgebiet somit frei von Blut und übersichtlich bleibt. Daher kann auf die ansonsten erforderliche und unangenehme Blutleeremanschette am Oberarm verzichtet werden.


Wir führen in unserem Eingriffsraum zahlreiche kleinere Eingriffe mit der WALANT-Methode durch. Hierzu zählen die Ringbandspaltung bei schnellendem Finger, Behandlung der  Sehnenscheidenentzündung de Quervain, Operation bei Karpaltunnelsyndrom und die Entfernung von Hautwarzen oder anderen Hautveränderungen an der Hand.

Injektionstherapie

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Infiltrationen und Punktionen führen wir in der Praxis in der Regel Ultraschall-gesteuert durch. Für die Infiltration wird die Haut im Infiltrationsbereich zunächst örtlich betäubt. Unter Ultraschallkontrolle wird dann ein Medikament - z.B. ein Kortisonpräparat oder Hyaluronsäure - gezielt in den schmerzenden Bereich (Gelenk, Sehnenscheide) injiziert. Anwendungsbereiche sind unter anderem Infiltrationen der Sehnenscheiden bei schnellendem Finger und Sehnenscheidenentzündung (z.B. Tendovaginitis de Quervain).  Auf bei dem Karpaltunnelsyndrom kann durch Infiltration mit einem Kortison-haltigen Präparat eine Beschwerdelinderung erzielt werden.  Ein weiteres Anwendungsgebiet stellt die Injektion des Daumensattelgelenks bei Rhizarthrose dar. Eine Injektion mit Hyaluronsäure, also einer synthetisch hergestellten Gelenkflüssigkeit, kann bei schmerzhafter Arthrose des Daumensattelgelenks eine oft mehrere Monate anhaltende Beschwerdelinderung bringen.

Sonographie (Ultraschall)

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Die Sonographie eignet sich hervorragend für die Untersuchung von Bändern, Sehnen, Gelenken und Nerven an Hand, Handgelenk und Unterarm. Neben Bänderrissen und degenerativen Veränderungen können auch chronische Entzündungsreaktionen und Nervenengpasssyndrome festgestellt werden. Ein weiterer Vorteil der Ultraschalluntersuchung ist die Dynamik: anders als beim MRT kann der Bewegungsapparat "in Bewegung" dargestellt werden. Darüber hinaus können zahlreiche Injektionen und Infiltrationen wie z.B. bei Sehnenscheiden-entzündung oder Arthrose des Daumensattelgelenkes unter sonographischer Kontrolle noch gezielter und ohne  den Einsatz von Röntgenstrahlung durchgeführt werden. 
In unserer Praxis steht uns ein modernes speziell für diese Fragestellungen geeigneten Ultraschallgerät zur Verfügung. 

Ambulante Operationen in Narkose

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Operationen in Regionalanästhesie (z.B. Betäubung des betroffenen Arms) und Vollnarkose führen wir im OP-Zentrum im Medipark durch. 

Gelenkspiegelung - Arthroskopie

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Die Spiegelung (=Arthroskopie) des Handgelenks ist mittlerweile ein etabliertes minimalinvasives Verfahren zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen und Verletzungen von Handgelenk und Handwurzel. Wie auch bei der Spiegelung anderer Gelenke (Kniegelenk, Schultergelenk) sind für die Handgelenksarthroskopie nur wenige Millimeter kleine Hautschnitte erforderlich, über die eine Optik und verschiedene Instrumente in das Gelenk eingeführt werden. Dies ermöglicht die Beurteilung des Gelenkknorpels sowie des komplexen Kapsel- und Bandapparates. Freie Gelenkkörper, Ganglien und Entzündungen der Gelenkschleimhaut können hierbei festgestellt und sofort entfernt werden.
Bandverletzungen, wie beispielsweise die SL-Bandverletzung und Schäden des Discus triangularis (TFCC) können je nach Ausprägung auch sofort behoben werden.

Frakturbehandlung

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Die Behandlung von Finger-, Mittelhand- und Handwurzelbrüchen gehört ebenfalls zum Behandlungsspektrum der Praxis. Je nach Bruchform beraten wir Sie über die operativen und konservativen (=nicht-operativen) Behandlungsoptionen und wählen zusammen mit Ihnen die optimale Behandlungsmethode aus.
Im Operationssaal verfügen wir über ein mobiles Röntgengerät zur intraoperativen Durchleuchtung bei der Knochenbruchversorgung. Bei der operativen Behandlung von Brüchen kommen modernste Implantate zur Anwendung.
Neben Brüchen von Fingern, knöchernen Bandausrissen (z.B. Skidaumen) und Mittelhandbrüchen versorgen wir auch Kahnbeinbrüche und Falschgelenk bei veralteten Kahnbeinbrüchen (Scaphoidpseudarthrosen).